Newsletter #3

Liebe Mitglieder, Liebe Freunde des Eigenheims,

in den letzten Wochen ist einiges im Eigenheim passiert. So viel, dass es wieder für eine Zusammenfassung in Form eines Newsletter langt. 🙂
Viel Spaß beim Lesen!


Licht. Platz. Zufriedenheit.

Wer durch den Haupteingang in den Saalbau kommt, staunt, wie geräumig jetzt das Foyer ist. Nachdem monatelang jeder Eimer Bauschutt und altes Mobiliar sowie Hinterlassenschaften aller Art an den Hütten des Adventsmarktes vorbeigetragen werden musste und diese immer mehr zur Stolper- und Dreckfalle wurden, sind sie jetzt endlich von Mitarbeitern des Egelsbacher Bauhofes entfernt worden.

Wo wir es gerade von Dreck hatten, hier ein paar Beispiele, woraus sich der erwähnte Dreck zusammensetzte:

  • 200 Kubikmeter Müll wurden im Laufe der letzten Wochen durch einige Vereinsmitglieder, andere Vereine und Egelsbacher Bürgerinnen und Bürger aus dem Eigenheim getragen. Das war zum einen allgemeiner Sperrmüll in Form von alten, kaputten Einrichtungsgegenständen, entkernte sanitäre Anlagen sowie Wanddurchbrüche im Gaststättenbereich und der Jahrzehnte alte Teppichboden aus dem Kolleg.
  • Die Sektbar wurde aus Brandschutzgründen zurückgebaut, auch Teile der Theke im Saal. Die guterhaltenen Teile wurden für eine eventuelle Weiterbenutzung bei der Neugestaltung des Thekenbereichs eingelagert.
  • Überhaupt wird versucht, möglichst viel vom alten Inventar zu erhalten. Die Kosten werden damit geringgehalten und der Charakter des Baus soll erhalten werden.
  • Die Technik der Kegelbahn wurde ausgebaut und vom neuen Besitzer abgeholt. Die Bahn selbst wurde entfernt, die marode Wandvertäfelung, die durch diverse Wassereinbrüche bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen war, wurde rausgerissen – keine leichte Aufgabe bei Hitze und Staub. Auch hier ein großer Dank an die Aktiven!
  • Der gewonnene Platz soll u.a. genutzt werden für die Erweiterung des Foyers und der Toilettenanlagen – auch um ein Behinderten-WC – eine Catering Küche, Stuhllager/Bühnenzimmer und vor allem für Notausgänge in Richtung westlichen Nachbarsgrundstück.
  • Generell gilt es zu allererst, die Brandschutzmängel zu beseitigen und andere sicherheitsrelevante Auflagen zu erfüllen.
  • In diesem Zuge wurden ca. 1000 Meter Kabel in Bereich der Gaststätte verlegt, die für die Brandmeldeanlage gebraucht werden!
  • Während die einen mit schwerem Gerät am Werk sind, wird an anderer Stelle der Dreck weggefegt, Boden gewischt, Vorhänge abgehängt und gewaschen.

Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern und Unterstützern!

Beim Ausräumen des Eigenheims gab es manch Kurioses zu entdecken:
Das spektakulärste war eine funktionsfähige Waffe aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, die unter einem Stapel Dachziegel lag und der informierten Polizei übergeben wurde.
Und ob die Porno-Hefte aus dem Jahr 1990 in der Deckenverkleidung dem gleichen gehörten, der auf dem Dachboden eine Matratze samt Sexspielzeug hinterlassen hat? 🙂

Im Bereich der Kegelbahn fand sich nicht nur ein handgemachter kupferfarbener Kegel, der als Spardose genutzt wurde, sondern auch eine Vorratskammer der besonderen Art. Im Mittelteil der Kegelbahn fand sich eine Sammlung – leerer – Bierflaschen. Vermutlich war es beim Bau der Bahn genauso heiß wie beim Rückbau…
Kann jemand was zu diesem Fund berichten?

Und erinnert sich jemand an die Glasbaustein-Wand im Treppenhaus im ersten Stock (in Richtung Kolleg)? Sie wurde auch freigelegt. Aber leider auch kurz nach Freilegung schon wieder abgerissen, da sie nicht den Brandschutzbestimmungen entsprach.
Schade! Wir hätten sie gerne erhalten.
Bei dieser Gelegenheit bitten wir Euch, uns möglichst Bilder vom Eigenheim zukommen zu lassen. Wenn sie nur als analoges Foto existieren, können wir sie gerne einscannen.

Wie bei der Mitgliederversammlung am 9. Juni, bei der ca. 44 der rund 150 Mitglieder anwesend waren, berichtet, ist Dejan Colic (35) der neue Eigenheim-Wirt! Er hat sich letztendlich gegen mehre Bewerber durchgesetzt. Nicht nur das Konzept, sondern auch die Person hat überzeugt. Die Küche wird für jeden Geschmack etwas bieten: Qualität und Vielfalt, Modernes aber auch Altbekanntes wird auf der Karte zu finden sein. Darüber hinaus verfügt er über die nötige Erfahrung als Koch in kleineren und größeren Küchen. Unter anderem hat er schon im Restaurant Ceko’s in Langen gearbeitet, das dem früheren langjährigen Eigenheimwirt Stefan Cekovic gehörte. So ist es kaum verwunderlich, dass aus dieser bereits erfolgreichen Zusammenarbeit die Idee geboren wurde, dass Stefan Cekovic ihn Anfangs im Eigenheim unterstützen wird – kennt es doch kaum einer so gut wie er. Eröffnet werden soll am 1. Oktober – vorausgesetzt, viele Mitglieder und Freunde des Eigenheims sind tatkräftig bei der Vorbereitung mit dabei. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Dejan Colic.

Aktuell werden im 1. und 2. Stock des Gaststättenbereichs Abriss- und Umbauarbeiten, durch eine von der Gemeinde beauftragten Firma, durchgeführt. Wände werden eingerissen, Decken abgenommen sowie die Neugestaltung der Toiletten für das Kolleg vorbereitet.

Abschließend möchten wir alle freiwilligen Helfer im Eigenheim noch mal auf das Thema Arbeitsschutz aufmerksam machen. Es ist aus Versicherungsgründen notwendig, sich in die Anwesenheitsliste im Foyer mit Komm- und Gehzeit einzutragen. Nur so ist es auch gewährleistet, dass Ihr über die BG Bau versichert seid. In abgelegenen Teilen des Gebäudes darf nur zu zweit gearbeitet werden, auf die entsprechende Arbeitskleidung ist zu achten. Wie wichtig das ist, haben wir schon zweimal erlebt, als es um Schnittwunden und gebrochene Finger ging. Wir wünschen gute Besserung!

Soviel von uns zu den Entwicklungen und Arbeiten der vergangenen Wochen.
Wir halten Euch weiter auf dem laufenden.
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